13 März 2017

Macro Monday #3

f/4.5 // 1/125s // ISO 200 // 100mm
Hallo meine Lieben!

Es war nun doch recht lange still hier. Der letzte Post war im Januar, der letzte MacroMonday liegt noch weit länger zurück. Doch nun soll es endlich wieder losgehen mit dem Fotografieren. Ich habe in einer Art KreaTief gesteckt, nicht konnte mich so wirklich begeistern - außerdem war es oftmals nass und kalt draußen. 

Doch vor ein paar Wochen kam so langsam die Sonne wieder raus, das Wetter wurde besser und die Lust, Fotos zu machen, kam auch endlich wieder zurück. Vor einer Weile hatte Eva in einem Post ja mal erzählt, dass man ruhig auch mal andere Fotografen fragen soll, ob man sie nicht begleiten dürfe. Gesagt, getan - ich habe jemanden gefunden. Die liebe Laura hatte mir angeboten, nachdem ich sie gefragt hatte, sie auf ein Pärchenshoot mit ihrer besten Freundin zu begleiten. Dabei musste ich schmerzlich feststellen, dass mein 50mm Objektiv seine besten Tage hinter sich hat. Kaum ein Foto war dabei, bei dem der Fokus optimal saß. Aber ein paar Fotos waren trotzdem dabei, die zeige ich euch demnächst.

Jetzt aber zurück zum eigentlichen Thema, bevor ich mich hier völlig verzettel. Der heutige MacroMonday soll sich um Schneeglöckchen drehen. Gestern hab ich endlich mal wieder die Kamera geschnappt und konnte mich im Garten so richtig schön austoben. Die Sonne war leider schon recht tief, sodass die Schneeglöckchen davon nix mehr abbekamen. Außerdem hat der Wind auch immer wieder dazwischen gefunkt. Da blieb mir nichts anderes übrig, als mit Blick durch den Sucher abzuwarten, wann die Schneeglöckchen nicht mehr wackeln.

f/2.8 // 1/125s // ISO 100 // 100mm

f/3.2 // 1/160s // ISO 320 // 100mm

Warst du auch schon unterwegs, um Schneeglöckchen zu fotografieren?
Welches Foto gefällt dir am besten?

10 Januar 2017

Scharfe Nasen

f/2.8 // 1/1000s // ISO 800 // 100mm
Es gibt Dinge im Leben, die man gut kann und Dinge, die einem nicht ganz so liegen. Die Tierfotografie ist eines dieser Dinge, die mir irgendwie nicht gelingen wollen. Dabei bin ich wirklich ein Riesenfan von Hundefotos und würde gern selbst so schöne Fotos machen - aber irgendwie hab ich den Dreh noch nicht raus.

Fast jedes Mal ist es ein wirklicher Glückstreffer, wenn ich die Augen der Hunde so scharf gestellt bekomme, dass der Fokus wirklich trifft. Doch in 95% der Fälle rutscht mein Fokus immer auf die Nase.

f/2.8 // 1/1000s // ISO 800 // 100mm
Die Fotos, die ich euch heute zeige, sind gestern entstanden, als ich eigentlich ein paar Schneefotos machen wollte. Leider war aber ziemliches Tauwetter, sodass keine schönen Schneekristalle mehr zu finden waren. Aber Willi hat mich die ganze Zeit über verfolgt, als ich mit der Kamera über den Hof gelaufen bin, um ein paar Motive einzufangen.

Also hab ich mir stattdessen Willi als Motiv ausgesucht. In der Hoffnung, mal ein paar ordentliche Hundefotos zu bekommen. Bei den Fotos war Willi gerade dabei, meinen Freund anzubellen, damit der mit ihm spielt. Die Chance hab ich natürlich genutzt und mich mit der Kamera schräg hinter dem Menne postiert. Dabei sind einige tolle Fotos entstanden - mit einem Haken: bei allen sitzt der Fokus auf der Nase. 

Allerdings finde ich das bei diesen Fotos gar nicht so schlimm, dass die Nase scharf ist und nicht die Augen. Beim dritten Bild finde ich beispielsweise den Übergang von unscharfer Pfote zu scharfer Nase ganz toll.

f/2.8 // 1/1000s // ISO 800 // 100mm
Bearbeitet habe ich die Fotos wie üblich: RAW-Entwicklung in Lightroom und anschließende Farbgebung, sowie Dodge&Burn in Photoshop. Ich habe bei allen drei Fotos mit künstlichem Licht und Schnee gearbeitet. Zum einen, weil die Farbstimmung für mich am passendsten war und den Schnee, um das ganze noch winterlicher aussehen zu lassen.

Wenn du Tipps zur Tierfotografie - insbesondere bei Hunden - hast, dann lass es mich gerne in den Kommentaren wissen!

Welches Foto gefällt dir am besten?
Hast du auch manchmal solche Fokus-Verrutscher?

23 Dezember 2016

Wandkalender von Saal-Digital

Deckblatt
Ich glaube, dass ich zu den Leuten gehöre, die sich gern als Weihnachtsmuffel bezeichnen. Das mag daran liegen, dass ich kein Kind mehr bin und die glitzernde, schillernd bunte Weihnachtszeit mich einfach nicht mehr fasznieren kann. Zudem ist der Dezember ein wahrer Kaufrausch-Monat, denn überall wird wie wild nach Geschenken gesucht, in der Hoffnung, dass sie dem Beschenkten gefallen. Ebenso sind die Läden überfüllt, Menschen wohin das Auge blickt und alle im Kaufrausch, um Hamsterkäufe zu erledigen, weil mal einen Tag länger Wochenende ist.

Doch auch wenn ich wirklich kein Weihnachtsmensch bin, so macht es mir doch Spaß, etwas zu verschenken. Beispielsweise bekommt meine Schwiegermutter in diesem Jahr eine Backmischung im Glas. Aber das passt hier heute nicht zum Thema.

März mit einem Foto
Eine tolle Idee für ein Weihnachtsgeschenk sind natürlich immer Kalender für das nächste Jahr. Denn jeder braucht Kalender - ob im Wohnzimmer an der Wand oder im Notizbuch-Format in der Handtasche. Je nachdem, für wen der Kalender gedacht ist, kann man diesen mit passenden Bildern selbst gestalten. Da ich mich schon länger für die Wandkalender von Saal-Digital interessiere, war es nur eine Frage der Zeit, bis ich endlich mal einen ausprobiere.

Bestellung und Lieferung

Das Bestellen ist so simpel wie eh und je, wenn man die Software von Saal-Digital bereits auf dem Computer installiert hat. Die Software ist wirklich selbsterklärend und einfach zu handhaben. Man kann zwischen diversen Kalender-Designs wählen und man hat drei verschiedene Druckarten sowie diverse Größen zur Auswahl. Ich habe mich dieses Mal für einen Kalender im A3-Querformat (45x30cm) auf Kunstdruck-Papier entschieden. Außerdem habe ich ein markantes Kalendariums-Design gewählt, da ich persönlich keine Kalender mag, auf denen man sich keine Notizen machen kann. Ein Kalender ist ein Nutzgegenstand und muss entsprechend zu gebrauchen sein. Andernfalls kann man sich auch Poster an die Wand hängen. - Aber das ist nur meine subjektive Meinung, da ist zum Glück jeder individuell. Zudem fand ich sehr gut, dass man die Feiertage speziell für sein Bundesland auswählen und farblich hervorheben konnte. Ebenso habe ich auch die Sonntage farblich nochmal etwas dunkler gewählt.

August - mit zwei farblich passenden Fotos
Auch die Lieferung per DHL ging ohne Komplikationen. Ich habe den Kalender an einem Freitag Abend bestellt und am Mittwoch kam er an. Man kann also sagen, innerhalb von drei Werktagen hat man den Kalender dann nach der Bestellung bei sich zuhause. Das finde ich doch recht zügig - vorallem, wenn man bedenkt, wieviel in der Vorweihnachtszeit doch per Post auf Reisen geht und was die armen Postboten zu leisten haben.

Der Kalender

Ich finde, dass der Kalender von der Qualität her keine Wünsche offen lässt. Die Aufhängung ist aus stabilem Metall. Der Kalender selbst ist auf Kunstdruck-Papier gedruckt, das etwa 250g/m² wiegt, und somit genügend Eigengewicht hat um nicht zu wellen. Auch die Oberflächenstruktur des Kunstdruck-Papieres gibt dem Ganzen nochmal das gewisse Etwas. Die Druckqualität ist wie die beiden Male zuvor wirklich vielversprechend und somit bleibt es dabei, dass Saal-Digital meine bevorzugte Anlaufstelle für Drucksachen bleiben wird.

Detailansicht Kalendarium mit Cliparts
Zudem habe ich dieses Mal ein kleines Goodie ausprobiert, denn ich habe ein paar Cliparts eingefügt. Ich war mir bei der Software nicht ganz sicher, wie es am Ende aussehen würde, denn dort wirkte es leicht stumpf hinter dem Kalendarium. Wenn man bei dem Foto genau hinsieht, dann sieht man, dass es tatsächlich dahinter gedruckt ist. Aber beim Durchblättern ist mir das anfangs gar nicht aufgefallen. Erst später beim genauen Betrachten der Cliparts. Das ist aber kein Grund für Punktabzug - im Gegenteil. Eigentlich ist es ganz clever gemacht, denn so sind die Farben auch etwas gedeckter und springen einen nicht direkt an. Am Ende des Kalenders befindet sich dann noch eine Zusammenfassung aller Bilder im Kleinformat.

Abschließende Worte

Ich bin mit dem Kalender wirklich zufrieden, denn von der Qualität her ist er wirklich top und lässt keinerlei Wünsche offen. Wenn man also vielleicht noch nachträglich zu Weihnachten einen Kalender verschenken - man kann sich auch selbst beschenken 😉 - möchte, dem kann ich diesen Kalender nur ans Herz legen. Vorallem, wenn man hohe Ansprüche in puncto Druck hat.

An dieser Stelle geht noch ein ganz herzliches Dankeschön an Saal-Digital, die es mir möglich gemacht haben, dass ich diesen Kalender testen durfte! Vielen Dank dafür!


11 Dezember 2016

Frosty Wonderland

f/2.8 // 1/320s // ISO 800 // 100mm
Momentan lässt das Wetter eher Herbst vermuten. Was aber gar nicht so falsch ist, denn Winteranfang ist ja erst kurz vor Weihnachten. Trotzdem hatten wir schon einmal etwas Schneefall, der aber am nächsten Morgen wieder weggetaut war. Doch vor Kurzem bin ich morgens aufgestanden und blickte über den Hof. Alles war übersät mit vielen, kleinen, weißen Stacheln. Der Nebel vom Vorabend war also über Nacht gefroren und hatte eine wirklich winterlich anmutende Landschaft hinterlassen. Ein triftiger Grund, um endlich mal wieder die Kamera zu schnappen und somit meine ersten richtigen Winterfotos zu machen. 😊

f/2.8 // 1/250s // ISO 800 // 100mm
Dabei musste ich feststellen, dass fotografieren im Winter gar nicht so einfach ist, wie ich anfangs
vermutete. Da die Tage eher trüb sind und die Sonne sich kaum sehen lässt, muss man natürlich den ISO in die Höhe treiben, um die gewünschte Belichtungszeit nutzen zu können. Da ich mit dem Macro-Objectiv unterwegs war, konnte ich also kaum unter 1/100s Sekunde gehen, um verwacklungsfreie Fotos zu bekommen. Teilweise habe ich aber auch den Av-Modus, also die Blendenvorwahl genutzt. Viele Fotos sind aber dennoch leicht unscharf geworden, denn es war einfach nur lausig kalt und dadurch ist man doch des öfteren am zittern.

f/2.8 // 1/125s // ISO 800 // 100mm
Angesteckt von den vielen Seifenblasenfotos in den Facebook-Gruppen wollte ich das natürlich auch mal probieren. Aber ohne Stativ hat man dabei einfach nur verloren. Es war nicht eine Seifenblase dabei, die ich hier zeigen könnte. Aber der nächste Frost kommt bestimmt und dann bin ich besser vorbereitet.
Insgesamt waren aber eher wenig brauchbare Fotos dabei. Aber die wenigen Vorzeigbaren finde ich trotzdem gelungen - vorallem, wenn man bedenkt, dass dies meine ersten Fotos dieser Art sind und ich mich sonst im Winter eher im warmen Kämmerlein versteckt habe, als draußen mit der Kamera rumzuturnen. 

Photoshop war natürlich auch am Werk, um den Fotos noch eine gewisse kühle Note zu geben und sie wegen der hohen ISO etwas zu entrauschen. Ich bin happy mit meinen ersten Winterfotos und jetzt wohl auch leichter dafür zu begeistern, im Winter doch mal öfter rauszugehen. 😃

Seid ihr Winterfreunde oder sitzt ihr auch lieber in der warmen Stube?
Welches Foto ist dein Favorit?

31 Oktober 2016

Herbstzeit - Pilzzeit

f/5.6 // 1s // ISO 200 // 100mm
Es war ziemlich lange still hier. Das lag zum einen daran, dass in meinem Leben ein gewaltiges Auf und Ab herrschte und zum anderen hatte ich eine kleine fotografische Flaute. Ich hab fast zwei Monate gar keine Fotos gemacht, weil mir irgendwie die Motivation fehlte.

Doch neulich ist der Mann mit mir nach Stölln gefahren, damit ich mich mal wieder ein wenig mit der Kamera austoben konnte. Leider war die Sonne schon am untergehen, sodass ich nur mit Stativ und recht langen Belichtungszeiten arbeiten konnte.

Dementsprechend sind natürlich auch nicht allzu viele Fotos entstanden, aber von den wenigen sind zumindest ein paar gute bei herauskommen. Insgesamt habe ich die Fotos diesmal etwas dunkler bearbeitet, da ich momentan ziemlich auf die Moody-Bearbeitung stehe.

f/5.6 // 4s // ISO 200 // 100mm
f/5.6 // 4s // ISO 200 // 100mm
Das letzte Foto ist übrigens mein Lieblingsbild. Ich mag es, wie der kleine rote Fliegenpilz sich da so im Schutz der Tanne verbirgt. War gar nicht so einfach, die Kamera da richtig zu positionieren.

Seid ihr im Herbst auch gern auf Pilz-Foto-Safari?
Was sind eure liebsten Motive im Herbst?


08 September 2016

Lost Place - Das Haus mit den dreieckigen Fenstern

Eigentlich gibt es hier in der Gegend unzählige Lost Places, die es wert sind, fotografiert zu werden. Jedoch sind die meisten Häuser an viel befahrenen Straßen oder man kommt nicht rein, da sämtliche Eingänge versperrt sind.

Dieses Haus war eigentlich eher mal ein Zufallsfund, als der Mann und ich uns noch mit dem Fahrrad fortbewegen mussten. So hatte ich dieses Haus schon vor ein paar Jahren mal gesehen und war natürlich hin und weg, da es doch irgendwie ziemlich speziell ist. Damals hatte ich allerdings noch keine Kamera und Fotografie stand nicht unbedingt an erster Stelle.